Weitere Fortbildungsmöglichkeiten für BVGD-Mitglieder -
Die neuen Partnermuseen stellen sich vor:

Inzwischen haben unsere Mitglieder in mehr als 400 Museen und Baudenkmälern freien oder ermäßigten Eintritt für die im BVGD organisierten Gästeführer erwirkt.
Auch andere Einrichtungen im In- und Ausland erkennen immer häufiger den BVGD-Ausweis an.
Die vollständige Liste aller Partnermuseen des BVGD finden Sie unter www.bvgd.org.
Die örtlichen Vereine werden weiterhin gebeten, Kontakt mit den Verantwortlichen der Museen in ihrer Stadt oder Region aufzunehmen und sie auf diese Möglichkeit anzusprechen.
Der BVGD-Vorstand unterstützt die Aktion bei Bedarf durch ein gesondertes Anschreiben.
Museen, die zu einer Partnerschaft mit dem BVGD bereit sind, erhalten über die Vereine vor Ort ein Dankschreiben des BVGD und einen Musterausweis, so dass die Ausweise jederzeit identifiziert werden können.
Außerdem besteht die Möglichkeit, das Museum im BVGD-Mitteilungsblatt "CICERONE" vorzustellen. Und davon machen wieder einige neue Partner Gebrauch.


Gleich drei Museen in Kassel, das Naturkundemuseum, das Brüder Grimm Museum und das Stadtmuseum, gewähren den BVGD-Mitgliedern freien Eintritt.

  

Das Naturkundemuseum im Ottoneum der Stadt Kassel blickt seit seiner Gründung als fürstliche Kunst- und Wunderkammer auf eine über 450-jährige Geschichte zurück.
Der Ausstellungsschwerpunkt liegt im Bereich der Erdgeschichte. Das Gebiet des heutigen Kassels ist ein uraltes Stück Land, das durch Kontinentaldrift schon einen weiten Weg vom Äquator hinter sich hat. Im Laufe der Erdgeschichte hat es wüstenähnliches Klima und Eiszeiten erlebt, war Teil eines hohen Gebirges und für viele Millionen Jahre der Grund eines Meeres.
Die Dauerausstellung des Naturkundemuseums hat einen regionalen Schwerpunkt. Im Ausstellungsbereich zur Erdgeschichte im ersten Obergeschoss wird aufgezeigt, wie sich Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt der Region im Laufe von Jahrmillionen verändert haben. Darüber hinaus kann man in mehreren aufwändig gestalteten Lebensrauminszenierungen viele Informationen über die Natur in Nordhessen erhalten.
Besonderes Objekt: Der Kasseler "Goethe-Elefant" aus dem Tierpark des Landgrafen Friedrich II. Er war ein besonderer Liebling der Besucher, doch berühmt wurde er erst nach seinem Tod, da Goethe sich den Schädel des Elefanten auslieh, um seine Studien am sogenannten Zwischenkieferknochen zu betreiben.

Infos unter www.naturkundemuseum-kassel.de



  

Das Stadtmuseum Kassel zählt zu den jüngsten Museen in Kassel. Es befindet sich im 1871 nach Plänen des Berliner Architekten Albert Scholtz errichteten „Kunsthaus“, von dem nach der Zerstörung Kassels im Zweiten Weltkrieg nur die Umfassungsmauern stehen blieben.
1979 gegründet, soll es die von fürstlicher Sammlungspolitik geprägte Museumslandschaft um die Aspekte der Industrie-, Sozial- und Alltagsgeschichte ergänzen.
Die Stadt Kassel plant eine Vergrößerung und Modernisierung des Stadtmuseums. Ziel ist, das Museum zu einem lebendigen und kommunikativen Zentrum zu entwickeln.

Infos unter www.stadtmuseum-kassel.de



  

Schließlich zählt auch das Brüder Grimm Museum im historischen Palais Bellevue zu den neuen Partnern des BVGD.

Infos unter www.grimms.de






Das Neue Stadtmuseum Landsberg am Lech

  

Das Neue Stadtmuseum Landsberg am Lech ist ein idealer Platz zur Begegnung mit der Stadt Landsberg.
Das 1693 von den Jesuiten gebaute Gebäude diente ursprünglich als Gymnasium.
Es ist im Stil eines oberitalienischen Palazzo gehalten und fügt der Lechstadt einen vornehm fremdartigen Reiz hinzu.
Das oberste Geschoß des Museums bietet Fundstücke aus der Vor- und Frühgeschichte.
In zwei Sälen präsentiert die Archäologische Staatssammlung München Beispiele der Siedlungsgeschichte vom vierten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bis hin zum frühen Mittelalter.
Ein Rundgang im zweiten Obergeschoß ermöglicht Einblicke in den Wohnbereich des Landsberger Bürgers und zeigt seinen Sinn für Geselligkeit am Beispiel von Vereinen auf.
Eine Schützenscheibensammlung, die Exemplare von 1698 bis ins 20. Jahrhundert hinein aufweist, ist alleine schon einen Besuch wert.

Auf der Website www.museum-landsberg.de finden Sie Informationen zu den aktuellen Sonderausstellungen und Veranstaltungen.



Ziegeleipark Mildenberg

  

Von der manuellen Fertigung in den 1890er Jahren bis zur maschinellen Produktion – im Ziegeleipark Mildenberg lassen sich drei Epochen der Industrialisierung nachvollziehen.
In spannenden Ausstellungen zu den Themen "Industriekultur" und "Technik" können Sie sich einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Ziegelindustrie und der Region verschaffen.
Die interessanten Geschichten der Menschen, die hier gewirkt haben, werden erzählt. Alle Ausstellungen befinden sich an authentischen Stätten. Sie betreten dabei zum Beispiel ein Dampfmaschinenhaus oder eine alte Schmiede.

Infos unter www.ziegeleipark.de

 

Automobilmuseum Prototyp in der HafenCity Hamburg

  

Unter dem Motto "Personen. Kraft. Wagen." widmet sich das Automobilmuseum Prototyp seit April 2008 in der HafenCity Hamburg der Faszination Automobil in der Verbindung von Mensch und Maschine und zeigt seltene Renn- und Sportwagen der frühen deutschen Nachkriegszeit, Prototypen und Einzelstücke.
In einem renovierten Fabrikaltbau lässt sich leicht die Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit schlagen, welche die Besucher in eine Zeit entführt, in der Rennfahrer in selbst gebauten Wagen gegeneinander antraten, Rekorde brachen und ihre Leidenschaft lebten.
Von diesen Menschen erzählt PROTOTYP und würdigt neben den Fahrzeugen auch die Fahrer und Konstrukteure, die gemeinsam mit diesen Fahrzeugen Geschichte schrieben.
Neben der Dauerausstellung widmen sich Sonderausstellungen automobilen Themen wie dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans und zeigen Fahrzeuge in einer Zusammensetzung, wie sie wohl nie wieder zusammen kommen.
Am 24. April 2010 eröffnet das Museum eine Sonderausstellung mit dem Titel „Neumann-Neander. Motorisierte Kunstwerke“ und zeigt mit Fahrmaschinen, Motorrädern, Zeichnungen und Bildern Werke eines Menschen, der sowohl Künstler als auch Konstrukteur war.
Im Herbst 2010 folgt die nächste große Sonderausstellung: „60 Jahre Formel 1“.

Weitere Informationen finden Sie unter www.prototyp-hamburg.de







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