Partnermuseen stellen sich vor
Inzwischen haben unsere Mitglieder in mehr als 400 Museen und Baudenkmälern freien oder ermäßigten Eintritt für die im BVGD organisierten Gästeführer erwirkt.
Auch andere Einrichtungen im In- und Ausland erkennen immer häufiger den BVGD-Ausweis an.
Die vollständige Liste aller Partnermuseen des BVGD finden Sie unter www.bvgd.org.
Die örtlichen Vereine werden weiterhin gebeten, Kontakt mit den Verantwortlichen der Museen in ihrer Stadt oder Region aufzunehmen und sie auf diese Möglichkeit anzusprechen. Der BVGD-Vorstand unterstützt die Aktion bei Bedarf durch ein gesondertes Anschreiben.
Außerdem besteht die Möglichkeit, das Museum im CICERONE vorzustellen. Und davon machten wieder einige Partner Gebrauch.
Die Gemäldegalerie Dachau blickt auf eine fast hundertjährige Geschichte zurück. Die Eröffnung der ersten Sammlung 1908 ging auf die Initiative von Dachauer Künstlern und den Museumsverein zurück. Seit 1985 hat sie ihren Platz im Herzen der Altstadt.
In der ständigen Ausstellung werden mit ca. 200 Bildern und einigen wenigen Skulpturen die Entwicklung der Landschaftsmalerei in Dachau und die Entstehung des Künstlerorts dokumentiert.
Der Rundgang beginnt mit der Entdeckung des vor den Toren Münchens gelegenen Marktorts Dachau und der Entstehung einer Künstlerkolonie. Ihre künstlerischen Ideen führten zur abstrakten Malerei und legten den Grundstein zur Entstehung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Das Bezirksmuseum Dachau im ehemaligen Kastenamt, einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, bietet auf drei Stockwerken die geeigneten historischen Räumlichkeiten für mehr als 2000 Gegenstände zur Kulturgeschichte und Volkskunde Dachaus und seines Umlands.
www.dachauer-galerien-museen.de
Die Begegnungen antiker Kulturen zwischen Mittelmeer und Nordeuropa beleuchtet die Archäologische Staatssammlung München in der Sonderausstellung „Im Licht des Südens“ bis Ende Mai 2012.
Mobilität, der Transfer von Gütern und Ideen sind Kernthemen der Menschheitsgeschichte. Als Grundlage der Zivilisationsentwicklung sind sie stetige Herausforderungen, mit denen sich der Mensch seit Jahrtausenden immer wieder aufs Neue auseinandergesetzt hat.
Die große Sonderausstellung widmet sich der Begegnung und dem Kulturtransfer zwischen dem Mittelmeerraum und Zentraleuropa von der Steinzeit bis in die Zeit der Römer.
Die Ausstellung demonstriert deutlich, dass ein dichtes Geflecht von Wegen zwischen dem Mittelmeerraum und dem Zentrum Europas dazu geführt hat, dass ferne und sehr unterschiedliche Kulturen und Territorien bereits über mehr als 6.000 Jahre einen regen Austausch pflegen.
Die Grundlagen zur Ausprägung einer überregionalen „europäischen“ kulturellen Einheit wurden somit bereits weit vor der Errichtung des römischen Weltreiches gelegt.
www.lrz.de/~arch/start.html
Zwei Jahrhunderte Eisenbahngeschichte!
Das Herzstück des neuen DB Museums in Nürnberg bildet eine Ausstellungslandschaft zur Geschichte der Eisenbahn in Deutschland.
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Über zwei Etagen und 2.500 qm geht der Rundgang durch zwei Jahrhunderte mit all ihren Beziehungen zu Technik und Wirtschaft, Politik und Kultur.
Der Bogen spannt sich von den Anfängen in England bis zur deutschen Wiedervereinigung 1989.
Die Besucher erleben, wie die Eisenbahn im 19. Jahrhundert binnen weniger Jahrzehnte alle Bereiche menschlichen Daseins grundlegend verändert und die Grundlage für eine mobile Gesellschaft legt.
Neben der großen Politik finden sich auch ganz alltägliche Dinge wie die Entwicklung des Reisekomforts oder die Arbeitsbedingungen der Bahnangestellten.
Erlebnisräume wie das Kino „Adlerama“, Tunnel, Wartesäle und Eisenbahnabteile machen den Gang durch die Ausstellung zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Eisenbahngeschichte.
www.deutschebahn.com/site/dbmuseum/de/start.html
Nach mehrjähriger Pause zeigt das LVR-Freilichtmuseum Kommern wieder Puppenhäuser und –stuben – Kommern ist Schatzkammer einer der bedeutendsten und wertvollsten Kollektionen Europas.
Offenbar erfreuen sich Puppenhäuser und -stuben nicht nur in den Kinderzimmern der Mädchen nach wie vor großer Beliebtheit, auch Erwachsene und darunter eine große Schar von Sammlerinnen und Sammlern sind der Faszination der Wohnwelten im Miniaturformat erlegen.
So kommt das LVR-Freilichtmuseum Kommern in seinem Jubiläumsjahr – es wurde vor 50 Jahren eröffnet – dem Wunsch des Publikums nach und öffnet seine Schatzkammer:
Unter dem Titel „Schöne kleine Welt. Traumstuben im Kinderzimmer“ zeigt das Museum, das zugleich Rheinisches Landesmuseum für Volkskunde ist, ab dem 7. April 2011 zahlreiche ebenso eindrucksvolle wie wertvolle Stücke präsentieren. Die Ausstellung „Schöne kleine Welt“ will Aspekten der Faszination, die Puppenhäuser und -stuben nach wie vor haben, auf den Grund gehen.
Über den ersten Blick hinaus soll ein vertiefender Blick auf Details in den Puppenstuben geworfen werden.
Die teilweise aufwändig gestalteten Puppenstuben sind nicht nur wegen der vielen Möbel und Ausstattungsteile sehenswert, sie spiegeln auch den technischen und gesellschaftlichen Wandel im Bereich des Haushaltes wider.
Als Erziehungsmittel in der Welt der Wohlhabenden waren Puppenstuben oftmals nur Objekte der Anschauung und Kontemplation, die aber von der Wirklichkeit draußen im Lande ablenkten. Die reale Welt der Kinder, ihre Lebensbedingungen und die Zeitumstände sollen in einzelnen Schlaglichtern in Beziehung zur Traumwelt im Puppenhaus gestellt werden.
www.kommern.lvr.de/freilichtmuseum/
Ob eine Reise durch die Erdgeschichte, leuchtende Kristalle und Minerale oder die faszinierende Welt der heimischen Tiere – im Dortmunder Museum für Naturkunde gibt es zahlreiche spannende Entdeckungen zu machen.
Die zoologische Ausstellung veranschaulicht, was sich hinter dem Schlagwort „Biodiversität“ verbirgt:
Die große Vielfalt der gezeigten Tierpräparate fasziniert Groß und Klein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der heimischen Tierwelt. In einer Reihe von Terrarien sind beispielsweise Geckos, Frösche, Vogelspinnen und Gespenstschrecken zu beobachten.
Der Aquariumsbereich mit einem frei umgehbaren Großbecken wird im Frühjahr 2012 wiedereröffnet.
Das Obergeschoss ist den Geowissenschaften gewidmet: Geologie, Paläontologie und Mineralogie.
Die Besucher können sich auf eine Reise durch die Zeit begeben, von den Anfängen des Lebens auf der Erde durch die Ära der Dinosaurier bis hin zur letzten Eiszeit. Einzigartige Fossilien wie das versteinerte Skelett eines Fischsauriers oder ein echtes Urpferdchen lassen die Erdgeschichte wieder lebendig werden.
www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museum_fuer_naturkunde/start_naturkunde/
Auf einer Ausstellungsfläche von gut 4.000 Quadratmetern werden heute ausschließlich aktuelle Produkte gezeigt: Faszinierende Gebrauchsgegenstände, von denen der Besucher viele wieder lö.erkennen und den ein oder anderen sogar zu Hause haben dürfte.
Was diese Exponate von anderen Alltagsgegenständen unterscheidet, ist eine ganz besondere Eigenschaft: ausgezeichnetes Design.
Die Entscheidung darüber, welche Produkte im red dot design museum gezeigt werden, treffen Designexperten aus aller Welt. Sie bilden die Jury eines der wichtigsten Produktwettbewerbe weltweit, des red dot design award. In langen Sitzungen testen und diskutieren sie die Produkte, prüfen sie je nach Aufgabenbereich und Verwendungszweck anhand verschiedener Kriterien auf ihre innovative Gestaltungsqualität und entscheiden schließlich darüber, welche das Qualitätssiegel „red dot“ und damit einen Platz im Museum verdienen.
Organisiert wird der Produktwettbewerb seit Mitte der 1950er Jahre vom Design Zentrum Nordrhein Westfalen. Die anregende Atmosphäre des Hauses entsteht vor allem durch dessen imposante Architektur.
Das frühere Kesselhaus der Zeche Zollverein, erbaut zwischen 1928 und 1929, diente über viele Jahre als Energiezentrale der 1986 stillgelegte Zeche. Sie ist eines der bedeutendsten Industriedenkmäler des 20. Jahrhunderts und wurde im Jahr 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
www.red-dot.de
