Parlamentarischer Abend des DTV in Berlin (Foto v.l.n.r.): Thomas Lutze MdB (Die Linke); Heike Brehmer MdB (CDU/CSU); Markus Tressel MdB (Bündnis 90/Die Grünen); Daniela Ludwig (CDU/CSU); Frank Junge MdB (SPD); Claudia Gilles (DTV), Reinhard Meyer (DTV)

Forderung an Bundesregierung: Tourismuspolitik besser koordinieren

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) fordert die Bundesregierung auf, dem Tourismus mehr politische Beachtung zu schenken. Beim Parlamentarischen Abend in Berlin mahnte DTV-Präsident Meyer vor Bundespolitikern, Ministeriums- und Branchenvertretern: „Wir können es uns nicht leisten, dass eine milliardenschwere Branche in der politischen Agenda auf Bundesebene nur unter ‚Sonstiges‘ behandelt wird“.

Die Übernachtungsrekorde in Deutschland seien kein Selbstläufer. Daher müsse die Bundesregierung eine Strategie für den inländischen Tourismus formulieren, so Meyer weiter. Nur so könne man das Reiseland Deutschland für die Zukunft rüsten und alle tourismusrelevanten Themen zielgerichtet koordinieren. Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land müsse verbessert werden, besonders beim Ausbau der Infrastruktur, so der DTV-Präsident.

Interview mit DTV-Hauptgeschäftsführerin Gilles in TN Deutschland

Der BVGD fordert seit langem eine bessere Koordinierung der tourismuspolitischen Belange in Deutschland, aber auch die Gästeführer-Branche in eine Gesamtstrategie mit einzubeziehen. Aus Sicht des Verbands erfüllt die Berufsgruppe der  Gästeführer eine wichtige Querschnittsaufgabe für die regionale Wirtschaft und Kultur. Deshalb sollte sie von der Tourismuspolitik in Bund, Land und Kommen sowie von Veranstaltern und Agenturen mehr unterstützt werden – vor allem in ihrem Streben nach qualitativ hochwertigen Ausbildungsstandards.

Kernforderungen des BVGD an die Tourismuspolitik